Die Globalisierung der europäischen Finanzdienstleistungsmärkte im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert stand mit der Bildung stabiler Gruppen von Marktteilnehmern in Zusammenhang. Dies führte zu einer Konzentration internationaler Finanztransaktionen an bestimmten geografischen Standorten, die als internationale Finanzzentren (Finanzplätze) bezeichnet werden. Diese internationalen Zentren stehen im Mittelpunkt von Institutionen und Organisationen, die im Finanzbereich tätig sind. Dazu gehören vor allem Banken, Geld- und Wechselbörse, Versicherungsunternehmen, internationale Finanzinstitute, die Investitionstätigkeit, Währungs-, Kredit- und andere Finanztransaktionen durchführen. Einige dieser Zentren haben eine lange Geschichte, während andere relativ neu sind.

Das Großherzogtum Luxemburg als eines der drei führenden Finanzzentren in der Europäischen Union verzeichnete 2019 ein deutliches Wachstum und stärkte seine Position weiter. Obwohl Luxemburg ein kleines Land mit 621.000 (2019) Einwohnern ist, hat Luxembourg Business Register (LBR) ungefähr 120.000 Unternehmen registriert, von denen viele Teil der multinationalen Korporationen sind. Das schnelle Wirtschaftswachstum von Luxemburg war dank der Entdeckung großer Eisenerzvorkommen und der Entwicklung der Eisenmetallurgie möglich. Als die Industrie im letzten Jahrhundert ihre Rentabilität verlor, musste die Regierung neue Wege finden, um nationale Wirtschaft zu unterstützen. Und der erfolgreiche Weg wurde gefunden – die Entwicklung des Finanzsektors. Für ausländische Gesellschaften wurden Steuervergünstigungen angeboten. Aufgrund günstiger Bedingungen, geografischer Lage im Zentrum Europas und stabiler Gesetzgebung hat Luxemburg viele ausländische Gelder angezogen und zieht diese auch weiterhin an. Da es sich um Geld handelt, möchten wir Sie daran erinnern, dass Sie im Luxembourg Casino online um echtes Geld spielen und reale Gewinne erzielen können.

Nach Ansicht einiger Experten verfügt Luxemburg über ein ausreichendes Potenzial, um zum wichtigsten Finanzzentrum in Europa zu werden. Der Hauptvorteil ist vor allem der einwandfreie Ruf des Landes in Bezug auf Unternehmenstransparenz. Ein deutlich schnelles BIP-Wachstum und ein guter Arbeitsmarkt spielen auch eine wichtige Rolle. Im Jahr 2019 betrug das Bruttoinlandsprodukt in Luxemburg rund 63,5 Milliarden Euro. Darüber hinaus hat das Land seit Langem das AAA-Rating. Deshalb ist Luxemburg heute ein internationales Finanzzentrum, das seinen Kunden Dienstleistungen von höchster Qualität anbieten kann.

Offshore-Banking

Unter dem Begriff „Offshore-Bereich“ (Offshore-Zone, Steueroase, Steuerparadies) versteht man das Land oder einen Teil des Landes, in dem in der Regel besondere Steuervorteile für gebietsfremde Unternehmen gelten, sofern ihre Geschäftstätigkeit außerhalb dieses Landes ausgeübt wird. Offshore-Banken wurden zuvor mit der Untergrundwirtschaft, Geldwäsche, Steuerstraftat und Korruption verbunden. Aufgrund der Tatsache, dass Offshore-Banken nicht reguliert waren und aufgrund ihres fast vollständigen Bankgeheimnisses, waren sie für Kriminelle attraktiv. Heute bedeutet der Begriff „Offshore-Bankenplatz“ nicht unbedingt mangelnde Kontrolle und Regulierung. Offshore-Finanzinstitute sind auch stark reguliert. Der Kunde muss dokumentieren, woher seine Geldmittel herkommen und welche Geschäfte er macht.

Für die meisten ausländischen Banken ist Luxemburg eine Offshore-Zone, die eine Reihe von Vorteilen bietet:

Diese Vorteile ermöglichen es großen Banken mit Sitz in Luxemburg, Filialnetze von Banken und Unternehmen im Ausland zu haben. Im Allgemeinen werden die Bedürfnisse lokaler Unternehmen von lokalen luxemburgischen Banken abgedeckt, während internationale Banken eine grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen anbieten. Es wird eine sehr breite

Palette von Bankprodukten und Leistungen angeboten. Einige der wichtigsten Dienstleistungen sind:

Dienstleistungen auf dem Bereich des Private Bankings sind in Luxemburg aufgrund der fehlenden Quellenbesteuerung der Zinserträge, der strengen Politik des Bankgeheimnisses sowie der sehr breiten Palette verfügbarer Finanzprodukte besonders beliebt.

Bankensektor in Luxemburg

Die meisten modernen Finanzzentren wie auch Luxemburg haben sich allmählich von regionalen zu globalen Zentren entwickelt. Eine Besonderheit des internationalen Finanzplatzes liegt in der engen gegenseitigen Zusammenhang der in ihm durchgeführten Transaktionen und anderen Operationen. Diese Vernetzung dient als Grundlage für die Bildung eines Finanzplatzes, der zu einem multifunktionalen Mechanismus geformt wird. Darin liegt auch der Unterschied zwischen einem internationalen Finanzzentrum und einem einfachen Geschäftszentrum. In nahezu jeder Hauptstadt eines fortgeschrittenen Landes gibt es viele Finanzinstitute, die eine breite Palette von finanziellen Dienstleistungen (sowohl im Inland als auch international) zur Verfügung stellen. Es gibt Versicherungsunternehmen, eine Handelsplattform für Wertpapiere sowie die Möglichkeit, Devisentransaktionen durchzuführen. Aber sicherlich wird nicht jede solche Stadt als Finanzzentrum mit internationalem Status bezeichnet.

Das Bankwesen in Luxemburg ist ein großer und wichtiger Sektor der luxemburgischen Wirtschaft. Die Aufsicht und Regulierung des Bankensektors wird durch Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) durchgeführt. Banque Centrale du Luxembourg ist die nationale Zentralbank. Die meisten in Luxemburg registrierten Banken sind Mitglieder der Luxembourg Bankers Association. Mitte 2020 gab es im Großherzogtum 126 Banken. Dies ist der niedrigste Wert seit 1994. Einige Banken schieden aus dem luxemburgischen Markt aus wirtschaftlichen Gründen aus, während andere aufgrund der Konsolidierung verschwanden. Trotzdem hat das Bankvermögen in den letzten Jahren zugenommen. Im Jahr 2018 erreichte die Zahl der Mitarbeiter im Bankensektor rund 26.000. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Banken in Luxemburg zwei Märkte bedienen: den Inlandsmarkt und den internationalen Markt.
Von allen Banken im Großherzogtum Luxemburg sind nur sieben einheimisch. 25 Banken kamen aus Deutschland, anderen Bankinstituten – aus China, Frankreich, der Schweiz und anderen Ländern. Einige Banken wie China Everbright haben Bankfilialen in Luxemburg eröffnet, um Zugang zum EU-Markt zu erhalten. Europäische Banken konzentrieren sich hauptsächlich auf bestimmte Geschäftsbereiche wie z. B. Investmentfonds. Die größten Banken in Luxemburg sind:

Heutzutage werden internationale Finanzzentren als harmonischer Bestandteil der Wirtschaftswelt betrachtet. Luxemburg als eines der wichtigsten Finanzzentren in der EU zeichnet sich nicht nur durch Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, sondern auch durch politische Stabilität und Innovationskraft aus.